Industrietrennwände nach Mass: Trewag AG realisiert 660 m² Raumtrennung für Ferrum in Schafisheim
- tobiasscheuber
- 5. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Wenn Schweizer Industrieunternehmen expandieren oder ihre Produktionsflächen optimieren, sind flexible und robuste Raumtrennsysteme gefragt. Für das anspruchsvolle B2B-Projekt «Ferrum» in Schafisheim durfte die Trewag AG die gesamte Strukturierung der Fertigungshalle übernehmen. Mit über 660 Quadratmetern verbauten Industrietrennwänden, integrierten Hallenkabinen und massgeschneiderten Logistik-Durchgängen zeigt dieses Projekt, wie moderne, modulare Büro- und Hallengestaltung in der Praxis funktioniert.

Die technischen Herausforderungen und Spezifikationen im Überblick
Industriehallen und Produktionsumgebungen verlangen nach Trennwandsystemen, die weit über den Standard hinausgehen. Für das Werk in Schafisheim wurden spezifische statische und logistische Anforderungen punktgenau gelöst:
Halbhohe Trennwände im Grossformat: Um die Halle optimal zu strukturieren, ohne das Tageslicht zu nehmen, wurden fast alle Wände als halbhohe Konstruktionen bis zu einer Höhe von 3,5 Metern ausgeführt.
Logistik-Durchgänge für den Materialfluss: Integriert wurden extra breite Doppelflügeltüren (bis zu 3 Meter Flügelbreite) sowie eine monumentale Industrieschiebetüre mit 4 Metern Breite für den reibungslosen Gabelstapler-Verkehr.
Begehbare Hallenkabinen (Raum-in-Raum): Ein statisches Highlight sind die freistehenden Hallenbüros. Diese wurden für eine hohe Dachlast von 500 kg/m² konstruiert, wodurch wertvolle zusätzliche Nutz- und Lagerfläche direkt über den Kabinen entsteht.

Höchste Effizienz durch 100 % Vorfertigung (Vollintegration)
Ein zentraler Suchfaktor bei modernen Bauprojekten ist die Minimierung von Ausfallzeiten. Die Trewag AG löst dies durch ihr Prinzip der Vollintegration: Jedes der 660 m² Elemente wurde in unserer eigenen, 1'400 m² grossen Manufaktur in Effretikon (Schweiz) komplett vorgefertigt.
Da die Glaselemente bereits im Werk in die Profile eingesetzt werden, reduziert sich der Montageaufwand vor Ort auf ein absolutes Minimum. Für den Kunden Ferrum bedeutete dies: Eine extrem kurze Montagezeit, eine saubere Baustelle und der laufende Produktionsbetrieb wurde während der gesamten Bauphase kaum beeinträchtigt.
Schweizer Qualität und strikte Termintreue
Neben der Einhaltung aller relevanten Schweizer Normen (wie SIA 118 und Schallschutz) stand die Logistikkette im Fokus. Trotz der beachtlichen Dimensionen der Bauteile wurden sämtliche Meilensteine und der finale Übergabetermin exakt eingehalten. Das Projekt beweist die Skalierbarkeit der Trewag-Systeme (wie dem System Classic) – vom einzelnen modularen Büro bis zur komplexen Ausstattung ganzer Industriehallen.
Wir danken dem Team von Ferrum für das Vertrauen und die hervorragende partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.



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